Philipp Keil • Warum 2026 zum Schlüsseljahr für die Verpackungsbranche wird
Shownotes
2026 könnte für die Verpackungsbranche zu einem echten Wendepunkt werden. Mit der schrittweisen Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR), steigenden Anforderungen an Recyclingfähigkeit und verbindlichen Rezyklatquoten stehen Unternehmen vor grundlegenden strategischen Entscheidungen.
Im Gespräch mit Matthias Laux analysiert der renommierte Verpackungsexperte Philipp Keil, welche Entwicklungen den Markt prägen werden – und wo aktuell noch zu viel abgewartet wird. Keil verfügt über langjährige Branchenerfahrung und ist heute bei der WEIG-Gruppe tätig. In dieser Folge spricht er jedoch ausdrücklich als unabhängiger Branchenkenner.
Zentral ist seine Einschätzung, dass Regulierung nicht zwangsläufig Innovationshemmnis sein muss. Die PPWR könne vielmehr als Beschleuniger wirken, weil sie Unternehmen zwinge, Verpackung systemisch zu denken: vom Design über Materialentscheidungen bis hin zur Recyclingfähigkeit und Datentransparenz.
Ein besonderer Fokus liegt auf faserbasierten Lösungen, neuen Materialansätzen und der Frage, wie Nachhaltigkeit wirtschaftlich tragfähig umgesetzt werden kann. Gleichzeitig warnt Keil vor vereinfachten Lösungen. Nicht jedes Material lasse sich beliebig substituieren, entscheidend sei stets die Gesamtbetrachtung von Produktschutz, Logistik, Kreislauffähigkeit und Kostenstruktur.
Darüber hinaus geht es um strategische Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette, um die Rolle von Mehrwegmodellen und um die Gefahr einer Spaltung der Branche zwischen Innovationsführern und Abwartenden. Wer sich frühzeitig positioniere, könne Wettbewerbsvorteile sichern – wer zögere, gerate unter Druck.
Alle Folgen gibt es auch auf packaging-journal.de
packaging people ist eine Produktion ella Verlag und Medien GmbH - für packaging-journal und interpack.
Transkript anzeigen
00:00:06: der Podcast
00:00:08: von Packaging
00:00:09: Journal und InterPak.
00:00:12: Hallo, herzlich willkommen!
00:00:14: Mein Name ist Matthias Lauchs Ich bin Redakteur beim Packaging-Journal Und ich darf Sie begrüßen zu einer weiteren Folge unseres Podcasts, Packaging People.
00:00:25: Es ist der Auftakt ins Kalenderjahr, in dem wir uns kein besseren Gast wünschen können als Philipp Keil.
00:00:34: Herr Keil, herzlich Willkommen bei Packaging people.
00:00:37: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:38: Ich freue mich!
00:00:39: Herzlichen Dank, dass Sie die Zeit gefunden haben.
00:00:42: Wir werden nachher noch ein bisschen ausführlicher auf Philipp Keil und seine spannende Vita im Verpackungsuniversum eingehen.
00:00:48: Wir haben uns aber im Vorfeld darauf verständigt, dass wir uns drei Thesen rauspicken
00:00:54: bzw.,
00:00:55: dass ich mir drei Thiesen rauspicke was in den kommenden zwölf Monaten möglicherweise auf dem Uns so lieb gewonnenen Verpackungssektor passiert und ich würde den guten Philipp Keil mit meiner ersten These mal gerne konfrontieren.
00:01:10: Herr Keil, sind Sie bereit?
00:01:11: Können wir starten!
00:01:12: Ich bin bereit, wir können loslegen.
00:01:15: Die erste These wäre die Verpackung wird.
00:01:18: im Jahr ist es erstmals wichtiger als das Produkt selbst – zumindest im stationären Handel.
00:01:26: Dieser These kann nicht zustimmen nicht nur aus Verpackungssicht, sondern weil ich tatsächlich glaube dass wir ganz viele Treiber dafür haben die genau für dieses Thema sprechen.
00:01:38: Das heißt ich übersetz mal.
00:01:40: also schön erstmal danke das mir zustimmen ist.
00:01:42: es würde ja bedeuten dass auch im Grunde die Verpackungen wie gesagt zumindest im stationären Handel dann auch vielleicht über Kauf, Ignoranz oder
00:01:52: Produkt
00:01:52: Akzeptanz entscheidet.
00:01:54: Ist das ein Fakt, den Sie nachvollziehen können?
00:01:56: Den kann ich sehr gut nachvollziehen, weil wir sehen ja jetzt ... Wir werden da sicherlich im Laufe des Gesprächs noch drauf in Detail kommen, aber wir sehen ganz viele Treiber die gerade dieses Feld bearbeiten.
00:02:06: Wir haben regulatorische Themen, wir haben Anforderungen an Nachhaltigkeit und Innovationen.
00:02:12: Und all das muss die Verpackung zukünftig leisten können!
00:02:15: Die Transformation hat schon begonnen und das sieht man.
00:02:20: können auch dann im stationären Handel am Regal entscheiden, was ist das Richtige für mich und nicht nur weil das Produkt, das sie haben möchten, zufälligerweise in der Verpackung ist.
00:02:31: Prima!
00:02:31: Wunderbar!
00:02:32: Haken dran!
00:02:33: These Nummer zwei wird ein bisschen bürokratischer aber da bewegen wir uns ja auch wie Fische im Wasser Herr Keil.
00:02:39: die EU-Regulierung, klang mal auf PPWR, klang mal zu, wird im Jahr ist es mehr Innovationen auslösen als jede Designagentur überhaupt.
00:02:55: Dieser These kann ich auch zustimmen weil ich glaube dass die PPWr im Speziellen ein zentraler Innovationstreiber sein wird.
00:03:04: sie schafft verbindliche Ziele an denen sich Marken und Industrie ausrichten muss.
00:03:10: Ich hab's gerade schon erwähnt, das sorgt für Transformation und für neues Denken.
00:03:14: Und Verpackung wird auch wie gesagt schon neu gedacht.
00:03:17: Mhm, ich habe es mal anders formuliert Herr Kahl.
00:03:20: Auch hier nochmal herzlichen Dank für die Zustimmung.
00:03:22: Wer Regulierung als Kreativbremse versteht, der wird scheitern?
00:03:27: Ja kann man so sagen!
00:03:30: Das finde ich auf den Punkt gebracht.
00:03:33: Aber warum wenn wir beide das jetzt so positiv konnotieren... Warum hat dann Die EU-Regulierung streckst du dich bebewehr eigentlich so einen schlechten Ruf?
00:03:44: Ich glaube das liegt daran, weil sie einfach auch eine große Unsicherheit schafft.
00:03:47: Man muss sich ja überlegen wo kommen wir her?
00:03:49: Wir sind heute in super standardisierten Abläufen drin.
00:03:52: Ja wir kennen die Verpackungswelt und wissen was möglich ist technologisch.
00:03:57: Es kommt natürlich immer wieder etwas Neues dazu Und plötzlich kommt eine Regulierung.
00:04:00: ich sage jetzt mal plötzlich Sie war nicht vom Himmel gefallen.
00:04:03: aber den ein oder anderen hat es vielleicht doch ein bisschen überraschend erwischt Und die sagt, ihr braucht jetzt Mindestreziglartbroten.
00:04:10: Ihr braucht Recyclingfähigkeit und jeder hat wahrscheinlich die Sorge gehabt.
00:04:14: Wenn ich das nicht erfülle oder vielleicht hat man auch noch die Sorgung, wenn ich dass nicht erfüllte dann bin ich nicht mehr vermarktbar mit meinen Produkten.
00:04:21: Dann habe ich ein Riesenproblem.
00:04:23: Ich glaube, das sorgt einfach mal erst für Unsicherheit bevor sich diese Kreativität dahinter entfacht.
00:04:34: Darüber muss ich kurz nachdenken, würde ich aber gerne noch mal aufgreifen wollen.
00:04:38: Wir werden auch später reden.
00:04:39: Dritte These und jetzt freue ich mich natürlich ja über Widerspruch.
00:04:42: Ähm... ...sieh Jahrzehnte und zwanzig trennt sich die Verpackungsbranche endgültig in zwei Lager.
00:04:50: Radikale vereinfache?
00:04:52: Und überregulierte Verlierer.
00:04:56: Wow!
00:04:58: Da würde ich jetzt tatsächlich nicht zustimmen.
00:05:01: Ja ähm... Wahrscheinlich gibt es in beiden Bereichen ein bisschen schon eine Wahrheit.
00:05:07: Aber ich glaube, dass die Verpackungsbranche oder der Verpackungsmarkt sich im Jahr zum Beispiel in dem Jahr im Jahr ist, das wird herausfordernd bleiben.
00:05:16: Wir sehen ja aktuell speziell auch aufs Konsumverhalten geblickt, dass wir nicht das Niveau früherer Jahre haben und wir sehen viele Regulierungen aber wir sehen auch, dass sich Verpackungen tatsächlich verändert hat.
00:05:30: Also ich habe es schon gesagt, wir denken die Verpackung neu und da gibt's einfach Treiber dazu und diese Treiber sind jetzt wird uns gesagt im regulatorischen Bereich aber auch aus einer Business-Taspektive zu sehen für Unternehmen.
00:05:43: das heißt Wir wissen Rezikatmarkt ist knapp!
00:05:47: Wir haben brauchen Alternativen um Lücken zu schließen also faserbasierte Werkstoffe vielleicht auch alternative Polymäre und Ich glaube eher dass dieser Markt natürlich irgendwo regularisch getrieben sein wird, aber trotzdem sich stark wandeln wird und da wird viel, viel Potenzial aufkommen das in Richtung Innovation, Transformation vielleicht auch Disruption gehen wird.
00:06:09: Und ich glaube überreguliert vielleicht am Anfang noch Aber das wird auch bestimmt meine persönliche Überzeugung auch irgendwo wieder eingefangen werden müssen weil wir heute einfach schon ein paar Hürden sehen über die wir vielleicht nicht so einfach drüber springen in den nächsten vier Jahren.
00:06:27: Aber ganz allgemein gesprochen, es gibt doch die Gefahr sich zu verheddern in Komplexität aus Materialien, Labels, Compliance Design.
00:06:37: Also das ist ja nicht von der Hand zu weisen!
00:06:40: Das ist richtig.
00:06:41: und natürlich man kann jetzt ganz geradlinig drauf gucken und sagen je einfache ich Verpackung mache, desto weniger Themen habe ich dann damit.
00:06:52: aber Verpackungen hat ja letztlich auch eine gewissen gewisse Funktionen, Schutzfunktionen Transport der Marke etc.
00:07:02: Und ich glaube nicht dass wir am Ende die Ich sage es jetzt mal ganz erlaub Einheitsbeton graue Flasche im Regal sehen werden Die alle Probleme gelöst hat.
00:07:11: ja auf das wird's nicht rauslaufen.
00:07:14: Wir werden links und rechts Themen haben die uns sicherlich regulatorisch begleiten werden.
00:07:18: ich habe schon gesagt Rezyklateinsatzrecyclingfähigkeit.
00:07:23: aber die Frage ist sehr Wie groß schneidet das später in diese Marke tatsächlich rein?
00:07:29: Und wie einheitlich wird man daraus dann, also was ich damit sagen will ist.
00:07:34: Es wird nicht so sein, dass wir wirklich nur noch eine Shampooflasche im Regal haben oder eine Tiegelverpackung für ne Creme.
00:07:42: da wird es immer noch links und rechts Lösungen nebenan geben und diese Lösungen zu erarbeiten die sind gerade auf den Tischen vieler verpackungsentwickler.
00:07:52: davon gehe ich aus.
00:07:53: okay Sehen Sie da, jetzt wir wollen ja keine Unternehmen nennen und eigentlich auch keine Person.
00:07:59: Aber sehen Sie oder erhalten Sie als jemand der jahrelang die Branche begleitet?
00:08:04: Sehen sie da tatsächlich nachhaltige, also nachhaltigen doppelte Signale, die Ihnen Hoffnung
00:08:10: bereiten?".
00:08:11: Also gibt es da wirklich Handfeste Entwicklungen, wo Sie sagen ja das geht tatsächlich in die richtige Richtung?
00:08:17: Ich sage das vor dem Hintergrund weil wir beide auch im Vorgespräch so ein bisschen festgestellt haben.
00:08:21: Ja der Fokus auf Nachhaltigkeit ist vielleicht nicht mehr ganz so stark wie noch vor eineinhalb zwei Jahren.
00:08:31: Das vielleicht ganz am Anfang.
00:08:32: jetzt aufgegriffen, der Nachhaltigkeits-Trend etwas Neues zu probieren.
00:08:37: Etwas Neues zutun.
00:08:38: Der war schon mal höher das stimmt.
00:08:39: im Moment hat man so manchmal das Gefühl okay Man ist ein bisschen reservierter man schaut genauer hin was sicherlich auch nicht schlecht ist.
00:08:47: Aber ich denke dass wir definitiv aktuell schon Themen sehen die die innovativ daherkommen Die auch nachhaltigkeit wirklich in den vordergrund stellen.
00:08:57: Ich sage jetzt Mal als Schlagwort Thema Mehrweg.
00:09:02: Das ist definitiv etwas, was ich persönlich sehe, das super interessant ist und was sich sehr, sehr interessant aus mehreren Perspektiven herausentwickeln kann.
00:09:12: zum einen zum Nachhaltigkeitsansatz hin.
00:09:16: Ich verzichte jetzt auf Einwegverpackungen, ich halte Materialien im Kreislauf, zum anderen aber auch die Datenkrage, die da irgendwo dahinter steckt.
00:09:25: Also ich erst arbeite mir vielleicht damit auch neue Chancen für ein Geschäftsmodell, was daraus entstehen kann jede Verpackung, die sehr gezielt zurückgeht erzeugt irgendwo auch Daten und das kann natürlich auch spannend werden und es ist vielleicht auch ein kleiner Treiber von diesen ganzen Innovationen rund um dieses Segment dass das auch interessant macht für Marken
00:09:48: Gerade vielleicht auch, und wir haben wahrscheinlich das gleiche Projekt im Kopf.
00:09:53: Gerade auch in, sag ich mal vorsichtig, in Segmenten, in Märkten die jetzt nicht so mehr Wegafinen sind wie zum Beispiel die Getränkebranche?
00:10:02: Absolut genau um das geht's ja!
00:10:05: Und da schließt sich vielleicht ein bisschen der Kreis zu dem Thema von Eben Wie arg werden wir Verpackungen zusammenschrinken können oder zusammen dampfen können auf einheitliche Themen?
00:10:18: Ich sag mal, wenn ich so eine Plattform entwickelt habe für ein Segment außerhalb der Getränkeindustrie dann hab' ich natürlich immer die Chance mit Masse dort auch trotzdem noch etwas Innovatives reinzubringen im Primärverpackungsbereich.
00:10:31: Also wir sagen neue Materialien, trotz dem ein anderes Design es ist halt nur das Thema der kritischen Masse, die dahinterstehen müsste und wir haben ja prominente Marken in dem Segment wo durchaus viel Masse zusammenkommt Ja?
00:10:45: Und wenn sie sich da mal dran setzen sind die Tore offen, denke ich.
00:10:52: Das ist in der Tat auch was ich gerade aus dem letzten Messejahr mitgenommen habe dass vielleicht insgesamt das Nachhaltigkeitsdenken nicht mehr ganz so an erster Stelle steht aber trotzdem die Findigkeit an Möglichkeiten also höher ist denn je würde ich sagen weil einfach sich so viele schlaue Köpfe mit diesem Thema befassen?
00:11:14: Ja, absolut.
00:11:16: Also ich bin auch davon fest überzeugt dass wir schon vor Jahren tolle Ideen hatten die schlimmen heute wahrscheinlich irgendwo in welchen Schub laden.
00:11:23: ja weil sich niemand dafür interessiert hat Weil andere Themen wichtiger waren.
00:11:27: Aber die im besten Fall greift man rein und holte jetzt wieder raus.
00:11:30: adaptiert sie ein bisschen auf die aktuelle zeit aber da ist schon was möglich.
00:11:34: ja
00:11:35: Herr kreilich entnehmen jetzt mal wie machen wir einen strich unter die drei tesen das sie?
00:11:41: Ja, ich würde fast schon sagen optimistisch auf das Kalenderjahrs-Werzehntsechsundzwanzig blicken aus beruflicher Sicht.
00:11:46: Absolut!
00:11:47: Ich bin grundsätzlich ein sehr optimistischer Mensch und eher glashalbvoll.
00:11:51: Von daher sehe ich das Jahr zwanzig sechsenzwanzzig wie ich schon gesagt habe durchaus auch als Herausforderung.
00:11:57: aber da steckt viel viel Potenzial für die Verpackungsbranche drin und diejenigen die das Richtige richtig machen werden darin auch gewinnen können.
00:12:08: Wenn wir jetzt, das sind wir ja total transparent.
00:12:11: Wir nehmen Mitte Januar, nehmen wir diesen Podcast auf und bald dann auch werden Sie Ihnen liebe Hörerinnenhörer dann wie jetzt real hören.
00:12:22: Ich sage das nur deshalb weil es ja unfassbar viel tut gerade noch im Hinblick auf die PPWR EU-Verpackungsregulierung, zwölfter August ist da das Stichdatum.
00:12:33: ich nenne deshalb das Datum der Aufnahme weil ich so ein bisschen Gefühl dafür geben will, an welchem Punkt wir jetzt gerade stehen.
00:12:41: Also wir beide und auch die Branche.
00:12:43: Und wird daher von Ihnen gerne wissen was für Sie so die Themen sind, die im Jahr ist es in dem Jahr-Zwischen, maßgeblich prägen werden?
00:12:51: Und da kommen wir jetzt auch schon ein bisschen zu Ihnen als Person natürlich hauptsächlich mit dem Hauptaubenmärkt auf Faserbasierte Verpackung.
00:13:00: Ich denke, wir werden einige Themen die uns prägen werden.
00:13:05: Es wird natürlich das Thema Regulatorik bleiben in vielerlei Hinsicht, wir haben es jetzt paar Mal schon erwähnt, die PPWR.
00:13:15: Da geht's um ganz viele operative Fragen auch, Datenerhebung, Datennachverfolgung.
00:13:21: wie bereite ich sie auf?
00:13:22: Wie kommuniziere ich?
00:13:23: da ist Transparenz spielt eine Rolle.
00:13:25: also das heißt da wird auch sehr viel digitales auf die Verpackung zukommen.
00:13:30: ja dass wird uns auf jeden Fall prägend.
00:13:32: Ja und auf die Verpackung an sich.
00:13:35: neben der Regulatorik wird natürlich auch einiges kommen.
00:13:37: Ich persönlich sehe dadurch aus gewisse Trends am Horizont, die auftauchen.
00:13:45: Ich nenne sie mal einfach jetzt mal eine Reihe nach.
00:13:49: Wir können da ja gerne darauf eingehen.
00:13:50: das wird das Thema Shrinkflation sein.
00:13:53: Passgenauere Verpackungen.
00:13:56: ich sehe auch das Thema intelligente Systementscheidungen als Trend.
00:14:01: biologische Materialie, Rezikatlücken schließen ist für mich immer noch ein relevantes Thema und letztlich auch das insgesamt Thema der Kollaboration entlang der Wertschöpfungskette.
00:14:19: Ich hatte schon ein bisschen angedeutet mit der Regulatorik dass es hier ganz viel um Transparenz geht, dass es um Zusammenarbeit geht.
00:14:25: Auch das wird ein großes Thema sein!
00:14:27: Und das angesprochene Mehrwegthema natürlich
00:14:30: Stark.
00:14:31: Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll.
00:14:33: Das mit den Kollaborationen da werden sie von mir auch... Also eigentlich keinen Widerspruch hören.
00:14:40: Bin mir nur sicher ob bei dem einen oder anderen man braucht ja ein gewisses Mindset für Bereitschaft zur Kooperation und so weiter würde ich aber auch erstmal Proshal-Verpackungsbranche als kooperierende Branche würde ich erst mal so unterschreiben wollen.
00:14:57: Shrinkflaschen finde ich richtig spannend.
00:15:01: auch diese passgenaue dieses fit to size packaging gerade im e-commerce bereich habe ich auch unfassbar starke lösungen schon gesehen.
00:15:10: wo man sich eigentlich fragt warum ist jetzt?
00:15:13: also weil es einfach so auf der hand liegt und wir alle kennen ja die fotos wenn wir online was bestellen und ein riesen karton einen kleinen stecker da drin haben.
00:15:23: das darf sind nicht in die lösung absolut schon dar.
00:15:27: Und auch sehr spannend mit den biologisch abbaubaren Materialien.
00:15:32: Weil ich immer so das Gefühl hatte, da fehlt noch ein bisschen die allgemeine Akzeptanz.
00:15:39: Kann aber sein, dass es tatsächlich jetzt so'n Point-of-No Return wird einfach weil sie's vielleicht einsetzen müssen?
00:15:47: Ja also um den Punkt mal aufzugreifen, da blicke ich ja jetzt auch Erfahrung zurück.
00:15:52: Es ist tatsächlich so, nicht ganz einfach ist.
00:15:58: Ja, vor allen Dingen für die dies herstellen da gibt es unheimlich tolle Ideen, tolle Ansätze, Lösungen wie man das machen kann.
00:16:06: heute ist die große Hürde der Gesetzgeber, die Regulatorik dahinter.
00:16:10: Es ist unklar.
00:16:12: wir wissen nicht genau wie wird sich das Verhalten mit solchen Materialien.
00:16:15: auf der anderen Seite sehen wir aber auch und da gab's jetzt Ende letzten Jahres eine interessante Studie Die berechnet hat dass unter den gegebenen Umständen der PPWR, der Forderung der Mindestreziklartanteile eine Lücke von einer Million Tonnen Rezikat entstehen wird.
00:16:35: Und die Frage ist wie kriegen wir die geschlossen?
00:16:38: Jetzt sehen wir ja auch auf dem Recyclingmarkt.
00:16:40: Der es skaliert jetzt nicht gerade unendlich, das ist knapp das Zeug.
00:16:46: Ja, er escaliert aber nach unten.
00:16:49: Leider muss man echt so sagen und da tut sich ne Lücke auf.
00:16:55: Ich denke, diese Lücke lässt sich schon schließen.
00:16:58: Materialien biologischer Herkunft wo ich vielleicht heute tatsächlich intelligente vorhandene Kreisläufe sagen wir so jetzt ganz bezahl.
00:17:05: ob Abfälle nutzen kann die in erhöherwertige Form umformen kann um sie dann für Verpackung zu nutzen wird nicht auf alles funktionieren.
00:17:12: aber es gibt ganz viele Produkte wo es funktionieren kann und da kann natürlich wirklich ein Game Changer entstehen wenn man jetzt regulatorisch sagt Wir finden eine Lösung.
00:17:21: wie gehen wir damit?
00:17:22: auch Und ich habe es vorhin schon gesagt, jetzt bin ich ja so ein Klass halb voll Mensch und ich hatte schon mehr Weg angesprochen.
00:17:28: Jetzt denkt man mal einfach so ins Blaue rein da kommt einer und sagt Menschen wir haben eine kritische Masse Wir finden die Idee gut weil Stichwort kann auch sein Dekarbonisierung von Verpackung CO² einsparen Ich weiß nicht wie viele Millionen Verpackungen und da kommt was ein biologisches Material oben drauf.
00:17:47: Wenn der eine Plattform hat wie mehr Weg Dann ergeben sich für den plötzlich ganz neue Möglichkeiten.
00:17:52: Und die Kollegen, die das mehr wie betreuen und betreiben können solche Materialien entnehmen und finden dafür Entsorgungswege.
00:18:00: Die haben wir ja heute auch schon.
00:18:02: Das kann in die Bauindustrie, das kann in keine Ahnung.
00:18:05: am Ende macht man Paletten draus oder sonst irgendwo aber es ist nicht verloren sondern es findet dann wieder eine Bestimmung.
00:18:11: Das ist so das woran ich tatsächlich glaube dass immer noch eine Relevanzbesitzung funktionieren kann.
00:18:19: Jetzt haben sie schon zum zweiten Mal gesagt, da muss ein großer Kommen.
00:18:25: Ist es am Ende letztlich die Menge?
00:18:28: Für manche Themen schon.
00:18:33: Die muss halt zusammenkommen wie man so schön sagt, die kritische Masse und ich glaube dass sich manche Unternehmen, die jetzt nicht ganz bei den großen Playern mitspielen, sich mit solchen Themen einfach ein bisschen schwer tun und dann kommt wieder mein Lieblingswort zurzeit diese Unsicherheit ins Spiel.
00:18:48: Traue ich mich das jetzt wirklich zu tun, weil ich zum einen vielleicht davon überzeugt bin.
00:18:53: Aber auf der anderen Seite vielleicht hole ich mir ein Problem ins Haus was ist wenn die keine Lösung finden in der EU?
00:19:00: und dann stehe ich da mit meinem Verpackungsortiment dass als nicht recyclingfähig gilt?
00:19:04: ja also es ist und da kommen wir eigentlich auch dann bisschen dieses Thema rein dieser intelligenten Systementscheidungen.
00:19:14: Das heißt, ich heute als Unternehmen oder als Verpackungsentwickler in der Marke.
00:19:18: Ich muss mich wirklich heute auch ein bisschen anders positionieren wahrscheinlich und sagen, ich muss deutlich über mein Tellerrand hinaus denken und gucken wo liegen die Chancen?
00:19:27: Wo liegen die Hürden?
00:19:28: Wo sind Partner mit denen ich arbeiten kann um diese Themen anzugehen?
00:19:31: und da haben wir mit denen vielleicht auch noch einen Plan B?
00:19:34: ja im besten Fall dass wenn dann Im dümmsten Szenario ist wirklich so kommt, dass in den Verpackungen nicht mehr Recyclingfähigkeit eingestuft wird.
00:19:44: Dass wir dann umswitschen können auf eine Alternative mit den Partnern, sodass das nicht verloren ist.
00:19:49: Weil auf der anderen Seite geht es natürlich auch um Marken immer darum und da ziehe ich jetzt keine Neuigkeit am Regal.
00:19:54: Möchte man ja trotzdem auffallen?
00:19:56: Und man möchte trotzdem auch eine Story erzählen können!
00:20:00: Ja gerade vor dem Hintergrund, Eingang unseres Gesprächs, dass die Verpackung vielleicht in gewissen Segmenten, es war natürlich überspitzt ja das Produkt übersteigt oder der Relevanz des Produkts und da müssen sie ja noch viel mehr eigentlich drauf bauen dass die dann eine tolle überzeugende Verpackung haben.
00:20:17: Und funktionierende Verpackungen?
00:20:19: Ja absolut!
00:20:22: Also das kann ich jetzt aus der Markenhistorie persönlich sagen und zu manchen Marken passt einfach auch nähe ich nenn's mal ganz salopp grüne Verpackungen besonders gut.
00:20:32: Konsumenten, die Käuferschaft versteht das dann auch.
00:20:37: Muss es notwendigerweise, Herr Keil ist eine fiese Frage weil sie natürlich den Background haben, muss es zwingenderweise dann phaserbasierte Verpackung sein?
00:20:50: Muss vielleicht nicht zwangsläufig ja.
00:20:52: aber phaserbasierte verpackungen sind natürlich stichwort Paperization immer ein heißes Thema und hier tut sich enorm viel.
00:21:01: also Es ist nicht mehr so dass wir jetzt einfach sagen dass es nur schnöde Fall, schachtel darum herum.
00:21:06: Sondern wir denken da in Primärlösungen, Primärverpackungslösung mittlerweile mit solchen Materialien.
00:21:15: Da tut sich extrem viel!
00:21:16: Da kann man auch ein bisschen wieder das Thema der Biomaterialien mit aufgreifen.
00:21:20: Denken wir mal an faserbasierte Materialien mit entsprechenden Barrierebeschichtungen auf biologischer Basis.
00:21:27: Superspannendes Thema erhöhte Recyclingfähigkeit.
00:21:30: Wir senken den CO² Fußabdruck nochmals damit Da tut sie schon sehr viel und da gibt es ganz spannende Lösungen.
00:21:37: Da sind viele vorne mit dabei, auch wir kümmern uns da stark darum.
00:21:43: Und das sind einfach die Antworten, die auch die Markenden letztlich brauchen.
00:21:48: Und dann komme ich wieder zu diesem Thema der Kollaboration.
00:21:51: Das muss auch dieses Jahr deutlich mehr genutzt werden, dass wirklich die Innenverkehrbringer entlang ihrer vorgelagerten Wertschöpfungskette auf die Unternehmen zugehen.
00:22:01: Guck mal, das ist unsere Problemstellung.
00:22:03: Wie könnte ihr uns unterstützen?
00:22:04: Wie könnt ihr uns
00:22:05: helfen?".
00:22:07: Das eigentlich erzähle ich schon seit fünf bis sechs Jahren.
00:22:09: Ich bin immer so in den Unternehmen gewesen mit Schwimmsen nach und weiter nach vorne.
00:22:13: Das ist jetzt auch nichts was ich mir ausgedacht habe.
00:22:15: Das machen andere auch aber ich finde persönlich sieht man es immer noch zu wenig dass da etwas entsteht, was passiert.
00:22:24: Es ist spannend, dass Sie das bei den Markenartikelern Brandowner eher verorten weil So wie ich die Verbandsbranche oder speziell jetzt auch die Kartonbranche, Falschrachtelbranche wahrnehme.
00:22:37: Das sind ja auch durchaus Leute, die trommeln können.
00:22:40: also das sind ja durchaus Leute die auch gute Lösungen haben aber die hier auch damit nicht hinterm Berg halten.
00:22:46: Also wenn ich ein aufmerksamer Brand owner wäre und So sehr interessiert an grüner Verpackung, wie ich es überall rum erzähle.
00:22:54: Dann wäre das doch eine meiner ersten Aufgaben, dass ich zur Verpackungsindustrie gehe.
00:22:58: Ich sage das ganz allgemein geht nicht im Unternehmen und da schaue was drinnen ist?
00:23:04: Ja, sollte man annehmen!
00:23:06: Vielleicht muss man es noch mal unterteilen und sagen, okay, so einen Inverkehr bringen.
00:23:10: Ein Markenartikler hat heute auf der Primärpackungsseite eher seine Themen und sagt im Sekundärbereich Karton egal ob jetzt Frischwasser oder recyceltes Material ist grundsätzlich erstmal positiv da kümmern wir uns irgendwann einmal drum.
00:23:23: vielleicht ist das noch ein Thema dass sich da auch die Geister ein bisschen drinnen scheiden.
00:23:28: Ich denke was man halt einfach machen sollte.
00:23:34: Ich mache mal einen konkreten Beispiel, vielleicht festes Gezieher.
00:23:38: Ich habe ein Produkt, das muss irgendwo verpackt sein, es braucht eine gewisse Barriere und ich hab heute mods den Kunststoffbrügel da drum rumgepackt und den will ich ersetzen weil nicht recycelnfähig aus welchen Gründen auch immer.
00:23:50: Dann habe ich ein konkretes Problem dass sich beschreiben kann und wenn ich dann, bleibt mir mal im faserbasierten Bereich zu meinem Drucker gehe kann der vielleicht schon einmal Lösungen zeigen und sagen ja wir haben damals schon was ausprobiert da gibt's verschiedene Materialien.
00:24:03: Aber ich kann natürlich auch noch eine Stufe weiter vorgehen und zu dem Hersteller gehen und sagen, was habt ihr denn da in Petto?
00:24:09: Was gibt es denn?
00:24:10: Was treibt euch denn an?
00:24:11: Was gibts da für eine innovative Antwort auf mal ein Problem.
00:24:14: Und dann ist man durchaus mit einem... Drucker dazwischen geschaltet plötzlich in so einem Lösungsraum.
00:24:20: und dann setzt man sich zusammen, steckt die Köpfe zusammen und sagt wie lösen wir das technische Problem?
00:24:25: Wie wird es sich eigentlich nachhaltig aus?
00:24:27: können wir Daten erheben.
00:24:28: Und schon beginnt auch diese Transparenz in diesem Thema.
00:24:31: und deswegen diese Kollaboration empfinde ich wirklich als enorm wichtig und sollte einfach mehr getan werden.
00:24:39: Ich weiß viele machen's aber oder einige tun's schon abes kann deutlich mehr werden
00:24:43: möglicherweise verbunden auch mit höheren Kosten.
00:24:48: Das Kostenthema, das begleitet uns immer.
00:24:55: Ich glaube ich habe noch keine Zeit erlebt wo einer gesagt hat auch ist egal was es kostet wir nehmen's.
00:25:00: Also das ist so ein Argument für mich ja das ist berechtigt aber das ist immer da egal was wir tun.
00:25:06: natürlich kann etwas Hochinnovatives nicht mit einem brutalen Rabatt anfangen dass muss auch klar sein.
00:25:12: dafür sind natürlich auch die sage mal ist das Umfeld schwierig.
00:25:17: also wenn ich mit was ganz neuem komme dann konkurriere ich gegen was stark skaliertes, althergebrachtes.
00:25:24: Also das heißt zum Beispiel mit alternativen Polymeren, so oberbegrifflich.
00:25:30: Da kann ich natürlich mit einer riesen industriellen Anlage erst mal nicht mithalten.
00:25:34: Die machen halt den Kilo-Preis anders wie das jetzt ein kleinerer macht.
00:25:38: aber das heißt nicht dass das automatisch der Dealbreaker sein muss in der Zusammenarbeit sondern auch da kann man Lösungsansätze finden.
00:25:46: und Grüner bedeutet nicht immer teurer.
00:25:52: Das ist gut, das wird die Überschrift dieses Podcastes.
00:25:57: Die haben wir hiermit eingetaktet ... Jetzt haben wir so viel über die Branche, über die Initiativen gesprochen, was auf uns zukommen könnte.
00:26:07: wie wird denn das persönliche Jahr von Philipp Keil auch mit neuer Aufgabe vielleicht?
00:26:15: Das wird extrem spannend!
00:26:18: und eine ganz, ganz tolle Aufgabe die ich da aktuell begleite weil es ja in mehreren Dimensionen letztlich auch geht.
00:26:26: Und es ist schon auch kann man jetzt sagen ohne dass sich jetzt der Verneuerung machen will aber auch wir möchten natürlich den Inverkehrbringern ermöglichen mit uns zu arbeiten um genau diese Kollaboration, diese Innovation zu heben ermöglichen.
00:26:43: Vielleicht ist es heute auch so ein bisschen ein Thema, dass manche sich vielleicht auch nicht trauen auf einen zuzukommen weil sie denken wir sind zu klein wie auch immer und genau das ist so ein Thema.
00:26:51: das würde ich dieses Jahr auch stark bearbeiten und ich bin jemand der... Ich will mich da jetzt sicherlich auf die Schuldung davon habe, aber ich treibe gerne auch an ja und ich gehe auch auf Marken gerne zu und sage Mensch habt euch da schon mal Gedanken gemacht und wollt ihr nicht mal?
00:27:06: Und diese Aufgabe wird dieses Jahr ein spannendes Thema für mich werden.
00:27:11: Also wir haben es noch nicht ausgesprochen, aber Philipp Keil tät ich für die Weig-Gruppe in Mayen.
00:27:19: sehr traditionsreiches Familienunternehmen, bekannten der Branche begleitet mich auch seit Jahren und Jahrzehnten.
00:27:27: Und da handelt natürlich Philipp Keil gewisse Vorteile einfach weil er persönlich auf LinkedIn schon so viel trommelt dass das ja auch immer Herr Keil positiv auf die Unternehmen fällt, zumindest meine Wähnung für die sie vertreten.
00:27:44: Das kann doch auch noch mal einen Push geben.
00:27:45: So ein bisschen auf Social Media sind es ja riegelnderwegs folgend.
00:27:48: Bitte, Philipp Keil ist immer sehr amüsant.
00:27:50: Und vor allem auch und das sieht man selten auf LinkedIn jemand Herr Keil und das sage ich auch ohne Schleimerei, der sich auch mal eine Kontroverse traut.
00:28:01: Ja vielen Dank für die Blumen!
00:28:02: Also ich hoffe, ich lief da wertvollen und sinnstiftenden Content ja... Ich bin da jetzt wirklich kein Profi drin.
00:28:10: Da gibt es natürlich Leute, die können das deutlich besser.
00:28:14: aber mir ist es schon wichtig aufzuzeigen dass dass man nicht nur in eine Richtung gucken darf.
00:28:20: Und wir hatten das ja jetzt eingehen, schon ein bisschen gesagt... Ich habe neulich so etwas erlaubt gesagt.
00:28:26: Naja, manche denken, wir machen jetzt ein bisschen Monomaterial, recyceln das und dann wird die Welt gut!
00:28:31: Das ist es ja nicht!
00:28:34: Deswegen muss man schon immer links und rechts gucken.
00:28:37: was gibt es da für Möglichkeiten?
00:28:38: Man muss aktiv bleiben, innovativ bleiben über den Tellerrand hinausgucken wollen.
00:28:43: Ja mein Gott, dann probiert man vielleicht auch mal Dinge aus die nicht funktionieren.
00:28:47: aber aus jedem Thema lernt man ja und weiß warum auch vielleicht das da nicht funktioniert hatten kann es wieder anpassen.
00:28:52: Und klar bei uns in der Branche wenn ich jetzt speziell auf uns schau mit dem Recycling Karton wir tun schon vieles was wir denken und was wir wissen was sehr gut ist.
00:29:07: Wir leben die Kreislaufwirtschaft an der Stelle und das ist etwas, was sich natürlich auch weiter ausbauen lässt.
00:29:13: Je mehr wir da auch bei uns wie sagt man so schön onboarden können einen Inverkehrbringer zeigen können, guckt mal wenn er mit solchen Materialien arbeitet dann tut ihr schon automatisch was Gutes.
00:29:26: Dann ist es natürlich sehr wertvoll und das gilt natürlich auf Die Marktbegleiter links und rechts.
00:29:32: Das System da, am Laufen zu halten ist enorm wichtig.
00:29:36: Ich denke ... Kann ich mich nur wiederholen?
00:29:39: Es ist wichtig, dass die Inverkehrbringer, Verpackungsingenieure bei den Marken aktiv auf uns zukommen.
00:29:47: Wir tun's auch nach besten Möglichkeiten.
00:29:52: Aber da läuft man nicht vorgeschlossene Türen bei uns, wenn man Themen hat.
00:29:58: Geht es da, Herr Keil auch?
00:30:00: Weil das umtreibt mich die ganze Minuten jetzt schon.
00:30:02: Das Erzählen geht's da wirklich um aktive Neukunden, die vielleicht auch in dem Verpackungssegment noch gar nichts bisher mit zu tun hatten?
00:30:13: oder anders gefragt wird es vielleicht am Ende des Jahres oder in zwei Jahren Produkte geben, die faserbasiert verpackt sind von denen wir heute überhaupt nicht denken?
00:30:21: dass es überhaupt möglich ist
00:30:25: kann ich mir sehr gut vorstellen, weil ich sehe ja was an Entwicklung läuft.
00:30:29: Was eine Innovation betrieben wird?
00:30:30: Welche Fragestellungen wir uns auch stellen oder eben auch unsere Marktbegleiter so an Themen bearbeiten.
00:30:37: und Ich denke es gibt auch gute Weispiele schon im Markt wo man sieht oder hat feststellen kann da hat sich aber etwas verändert.
00:30:44: also ich sage jetzt mal dieses ganze Thema um nicht zu sehr für uns da zu sprechen.
00:30:49: Aber dieses Thema molded pulp ja, dass jeder kennt die Eierschalenkartons der hässliche Dinger und irgendwie hat es halt funktioniert.
00:30:57: aber mittlerweile gibt's das in sehr hochwertigen Ausführungen wo man kaum noch unterscheiden kann.
00:31:01: ist jetzt vielleicht doch Kunststoff oder ist es wirklich Papier?
00:31:05: also da hat sich jetzt sehr viel getan und deswegen bin ich davon überzeugt dass es Produkte geben wird in sagen wir ein zwei Jahren wo wir sagen wie das jetzt plötzlich voll in Papier super
00:31:19: Wir werfen ja immer noch gerne einen Blick in die Zukunft.
00:31:20: Haben wir jetzt eigentlich den ganzen Podcast schon gemacht, aber ich würde gern ein bisschen weiter blicken wenn wir uns und die Wahrscheinlichkeit ist ja nicht gerade gering in fünf Jahren wieder treffen Dann weiß ich ungefähr, wo ich stehe.
00:31:34: Aber wo steht der Gesamtmarkt?
00:31:35: Wo steht die Branche, Herr Keil?
00:31:37: Was wird passiert sein?
00:31:38: und was glauben Sie?
00:31:39: Da können wir uns auch gerne ein bisschen fabulieren.
00:31:42: Also eins ist klar ... Die PPWR wird immer näher gerückt sein, wird näher rücken, Stichwort-二-tausenddreißig.
00:31:48: Aber anders gefragt werden wir eine komplett veränderte Verpackungslandschaft sehen, ja oder nein?
00:31:54: Das glaube ich persönlich nicht!
00:31:56: Wir werden es nicht komplett anders sehen.
00:31:58: Ich denke, was wir sehen werden ist dass wir stärker digitalisiert sind im Bereich der Verpackung und ich meine jetzt nicht nur auf der Ver Packung sondern wirklich auch im Hintergrund.
00:32:06: Was die Datenerhebung angeht?
00:32:08: Was Transparenz angeht.
00:32:11: also da werden manche aus dem Stiefenmütterlichen Schlaf rausgerissen ja und feststellen Menschen müssen noch viel tun.
00:32:19: das werden wir als Thema haben und ich denke Wir werden auch alternative Materialien vermerkt in Markt zehn bei bestimmten Produkten Sowohl auf der faserbasierten Seite, als auch auf der Polymerseite.
00:32:33: Weil einfach diese Lücken da sind in der Versorgung von physie-basierten Rezyklaten.
00:32:42: Was ich denke was auch Thema sein wird... Da bin ich ehrlich gesagt noch gar nicht so ganz sicher.
00:32:49: aber wenn man jetzt mal das europäisch denkt Dann glaube ich, dass wir in fünf Jahren noch nicht so weit sind.
00:32:55: Dass wir vereinheitliche Systeme haben, wo man sagt okay egal wo ich das jetzt hinbringe Das wird immer gleich entsorgt werden.
00:33:04: Gleiche End of Life Szenario haben da Dadurch mir ehrlich gesagt im Moment noch ein bisschen schwer.
00:33:09: Ich auch
00:33:11: Ja ich denke halt auch.
00:33:12: Es ist einfach die Zeit das kostet enorm Geld und die Frage ist Wer bezahlt es jetzt gerade?
00:33:18: Und wie weit müssen wir jetzt stellen.
00:33:20: Wer bezahlts?
00:33:20: absolut und um es mal ganz neutral zu formulieren, wir haben halt in Europa nicht überall die gleichen Startbedingungen.
00:33:30: Exakt!
00:33:31: Ja das ist der Punkt.
00:33:34: Also fünf Jahre ist für so ein Thema wirklich ein sehr kurzer Horizont.
00:33:42: Rima Herr Keil, damit ist es im Jahr und dreißig eingetaktet.
00:33:46: Ich denke wir werden uns vorher auf jeden Fall auch noch mal persönlich über den Weg laufen.
00:33:50: Sind wir ja schon aber dann auch zum Jahr und sechs Jahre wieder mit Blick auf die Zeit!
00:33:54: Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen.
00:33:58: Ebenfalls ich danke für die Einladung.
00:33:59: Es hat wie immer Spaß gemacht sich auszutauschen.
00:34:02: Ich hoffe wir konnten wertvolle Insights liefern und ja freue mich auf jeden fall schon auf ein Wiedersehen und wiederhören.
00:34:11: Das war Packaging People der Podcast von Packaging Journal und InterPack.
00:34:19: Wenn Sie keine Folge verpassen wollen, abonnieren Sie diesen Podcast zum Beispiel bei Spotify Apple Podcast RTL Plus
00:34:28: oder
00:34:29: Amazon Music Oder besuchen sie uns auf packaging-journal.de
00:34:35: slash
00:34:36: podcast Und auf der InterPak.
00:34:39: Die weltgrößte Messe für die
00:34:40: Verpackungsbranche findet
00:34:42: statt vom siebten bis dreizehnten Mai zwanzig sechsundzwanzig in das Südorf.
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